Outdoor:
Diese Woche verzeichne ich mal unter dem Motto "Licht und Schatten".
Das Licht: Am Freitag war gutes Wetter nach Feierabend, also ging es ab nach Langenhorn. Gut vorbereitet hatte ich die Runde für die verbliebenen Strassen abgesteckt und auf dem Weg dahin auch noch die eine fehlende Straße mal per Auto gecheckt. Und wieder kommt hier die Frage nach der Logik in der Aufnahme ins Straßenverzeichnis auf. Der ganze Zug ist als Betriebsgelände markiert und Zutritt somit verboten. Na gut, markiert in meinem Tracking und damit abgehakt. Vielleicht springt mich ja nochmal die Info zu der Logik an.
Zum Glück hatte ich meine Strecke noch mit der Liste der offenen Straßen abgeglichen und zum einen noch einen kleinen Weg entdeckt, der auch enthalten ist und zum anderen Straßen entdeckt, in denen ich schon war, die nur nicht richtig in meiner Tabelle vermerkt waren. Ein klarer Nachteil des manuellen Trackings. Klar hätte ich gerne was automatisches, aber das baut man halt nicht mal eben selber ...
Die Tour selber war dann wie erwartet: Langenhorn, Sonne, rechtzeitig Feierabend, die Komplettierung eines Stadtteils und der Langenhorner Chaussee vor Augen. Langenhorn hat in einigen Gebieten wirklich was besonderes. Nicht zu feudal, man kommt gut in die Stadt und trotzdem ziemlich grün. Ich habe viele Wege im Grünen gesehen und genutzt und habe das Gefühl es sind mehr als in anderen Stadtteilen. Ein bisschen erinnert es an meine alte Heimat Norderstedt, aber irgendwie ist Langenhorn aus Jugendtagen sowieso ein bisschen Heimat ...
- Eine gute Vorbereitung und Tourenplanung muss sein
- Die Ausrüstung wird um Regensachen erweitert, um bei wechselhaftem Wetter zumindest trocken zurückkommen zu können
- Bei Regen mit Sommerkleidung kann man plötzlich viel schneller fahren. Man sieht allerdings auch nichts mehr von der Umgebung wegen des gesenkten Kopfes.
- Bergig, Wald und Sand nur nach längerer Trockenheit, nach Regen also doch eher urbaner oder zumindest asphaltierte Bereiche
- Nicht nur in die App gucken, sondern selber auf's Regenradar für eine bessere Abschätzung, ob das Wetter nicht doch noch anders werden kann.
- Bei der Tourenplanung südlich der Elbe werde ich wohl anders planen: Einen kleinen Bereich bergig und dann auf die andere Seite der Cuxhavener Straße, um etwas entspannte rollen zu können. Auch wenn die 30 Sekunden bergab jedesmal Spaß gebracht haben, waren die Mituten bergauf vorher doch anstrengend. (Es erinnerte mich etwas an's Kochen: 1 Stunde oder mehr in der Küche stehen für 10 Minuten essen können)
In kleinen Schritten geht's auch hier immer mal voran. Das GPX-Skript zum Ausblenden der Tracks der geschafften Stadtteile ist benutzerfreundlicher für mich und nebenbei ist mir noch eine Option für eine bessere Performance aufgefallen und wurde auch gleich umgesetzt. Die alte Leidenschaft des Programmierens kommt also auch immer mal wieder ins Spiel.
Meine gesammelten Erfahrungen mit dem Videoschnitt für mein Trackingvideo konnte ich für ein anderes Thema im privaten Umfeld nutzen. Eine Sache von ein paar Minuten, eine willkommene Beschäftigung bei dem Wetter und das gute Gefühl jemandem damit einen Gefallen getan haben zu können. So greift alles ineinander und auch die, die das Projekt gar nicht kennen partizipieren ein bisschen davon. 😎
Was darf nicht fehlen? Richtig! Zahlen!
Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 26.920
Effizienz (Gefahrene vs. komplettierte Meter) : 0,66
Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 381.256 (381,256 km)
Diese Woche komplettierte Strassen/Stadtteil (Doppelzählungen möglich): 66
Die Effizienz war diese Woche wieder im gewohnten Bereich von 0,60-0,66. In Langenhorn war sie wie erwartet höher (0,76), in Fischbek dafür mit 0,52 deutlich geringer, weil viele längere Straßen angefangen wurden. Aber das gleicht sich ja irgendwann wieder aus.
Ausblick auf KW 32/2023:



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