Hamburg by bike: Every Street
Sonntag, 6. April 2025
Ein Jahr Stillstand ?!
Montag, 15. April 2024
Volle Power !
- Zum einen war da meine Tour durch die Fischbeker Heide und den starken Steigungen, die ich mit meinem normalen Tourenrad nie schaffen würde und ich sie daher hochgeschoben habe. Daher hatte ich mir da ja schon die Frage gestellt, was mehr im Sinne der Challenge ist: Die starken Steigungen hochschieben (was ja kein "RideHH" mehr wäre) oder sie mit Unterstützung zumindest versuchen ?
- Der Fortschritt im letzten Jahr und die daraus resultierenden weiteren Anfahrten für neue Gegenden war ein Teil der Lernkurve. Bis Anfang des Jahres hatte ich alles im Umkreis von 4 km Luftlinie bis auf minimale Ausnahmen gesehen. Bisher habe ich die Strecken entweder mit dem Auto überbrückt oder bin sie hin- und wieder zurückgefahren, was wieder Zeit und Kraft kostet. Und die Anfahrt per Auto ist in einigen zentraleren Stadtteilen wegen des Parkens ein vorhersehbares "Problem".

- Manche meiner normale Touren mit dem Fahrrad als Transportmittel des Alltags und außerhalb des Projekts sind mit dem normalen Fahrrad zu weit oder man kommt verschwitzt an (z.B. Teammeetings an der Alster, Freundesbesuch aus Bamberg an der Alster o.ä.), Bus und Bahn doch manchmal kompliziert oder unzuverlässig und eine Mitnahme des Rads ist auch nicht (immer) erlaubt. Der Fahrraddealer meines Vertrauens meinte, dass sich mein Verhalten mit einem Pedelec ändern würde und ich dann wesentlich mehr Strecken mit dem Rad erledigen würde.
Im Januar bot sich mir dann die Gelegenheit ein gute gepflegtes Mountain-Pedelec günstig zu bekommen. Das klang nach einer sinnvollen Ergänzung und angucken kostet nichts.
Der erste Eindruck war gut, also auf zur kurzen Probefahrt. Erstmal ging es bergab, um danach dann die Zuschaltung bergauf ordentlich testen zu können. "Hmmm, vielleicht ein bisschen wenig Luft auf den Reifen, aber vielleicht bin ich einfach ein bisschen schwerer als der Verkäufer." Am Ende der Bergabstrecke gab es noch ein Stück Offroad in den Wald rein. "Puh, hier haut das bisschen weniger Luft schon etwas stärker durch. Ich halte mich mal zurück und versuch mal die stärkeren Schläge zu vermeiden. Ist ja schließlich (noch) nicht mein Rad". Dann wurde es mir aber doch zu schlammig und ich drehte um. Der Anstieg lag ja noch vor mir und die Verkäufer sollten sich ja keine Sorgen machen, dass ich mit dem Rad abgehauen bin (okay, mein Auto stand eh noch vor deren Tür).
Knapp 1 1/2 Stunden später bekam ich eine Nachricht: Ihr Mann hätte keine Lust sich nochmal um den Platten zu kümmern und sie würden mir das Rad schenken, wenn ich denn wollte.
Eine Sache habe ich in meiner Jugend in Bezug auf Fahrrad definitiv gelernt: Reifen flicken. Das Risiko mit null Kosten für das Rad war für mich kalkulierbar. Zur Not verdient mein Fahrraddealer noch was. Also ging es zurück zum Verkäufer, Rad auf den Träger und ab nach Hause.
Natürlich nahm ich die Challenge (noch eine) an, dass ich das alleine behebe und ging gleich am nächsten Tag ran. Das Loch war schnell gefunden, im Mantel und dem Speichenband war keine Ursache für ein wiederkehrendes Loch festzustellen, Flicken drauf, warten, aufpumpen, warten, Schlauch in den Mantel, auf Druck aufpumpen, wieder warten. Am nächsten Tag war der Reifen immer noch prall und ich konnte eine erste Testrunde starten.
Kurzum: Ich bin jetzt elektrifiziert und hatte die Option auch schon bei meinen Touren im Februar/März für das Projekt ausgetestet (das Auto war länger in der Werkstatt und somit fiel die Option "Fahrradträger" weg) und auch mein sonstiges Verhalten versucht zu ändern.
Auf den vorherigen Überlegungen aufbauend gibt es also kleine Anpassungen meiner Regeln (ich mach dazu mal eine eigene Seite zum leichteren Finden)
- Überbrückungsfahrten zu neuen Gegenden darf ich mit Unterstützung machen. Die neuen Bereiche fahre ich weiterhin gemächlich ohne Unterstützung, mit Zeit und Ruhe mit Blick für die Umgebung. Das Projekt ist kein Sprint, sondern eine Reise.
- ebenso bei Anstiegen, die ich sonst nur mit Schieben machen könnte und bei denen die Unterstützung mir mehr Radfahren ermöglicht als ohne sie ist die Unterstützung okay. Normale Anstiege mache ich weiterhin ohne Unterstützung. Die Köhlbrandbrücke habe ich schließlich auch komplett ohne geschafft.
Ja, die Fahrten in die zu fahrende Gegend macht ordentlich Spaß mit Geschwindigkeit, aber das erhöhte Gewicht durch den Akku merkt man dann vor Ort ohne Zuschaltung schon. Es ist eine Option für mehr Flexibilität, aber das altgediente Tourenrad ist wahrscheinlich die bessere Wahl, nicht zuletzt wegen der besseren Sitzposition und der schmaleren Reifen als ein Mountainbike. Aber für umsonst - äh, kostenfrei ... 😉
Donnerstag, 4. April 2024
Nach dem Jahr ist vor dem Jahr
Besser spät als nie, aber der Post muss jetzt noch sein, auch wenn das Jahr schon wieder zu einem Viertel rum ist.
Nach dem ersten intensiveren Jahr kann man dies sicherlich mal Revue passieren lassen und auch den Blick nach vorne richten. Wenn es auch in den letzten Monaten des Jahres 2023 etwas ruhiger war und durch ein deutliches Nachlassen im Radeln auch die Motivation im Indoor-Bereich mitgerissen wurde, so ist das Bewusstmachen der Erfahrungen und Erlebnisse aus hilfreich sich nochmal zu sammeln, zu überlegen was man anders und hoffentlich besser machen will und dann wieder frisch motiviert zu starten.
2022 kann man nicht wirklich zählen. Die Idee war zu spät im Jahr geboren und erste Umsetzungen und Ideen reiften und wurden ausgetestet. So entstand dann dort u.a. auch die Idee zu diesem Blog.
Also, schauen wir zuerst zurück, um dann nach vorne zu blicken:
Wenn man sich die Trackingmap anschaut wirkt man ein bisschen ernüchtert, weil die bisher komplettierten Stadtteile doch einen gefühlt eher kleinen Bereich auf der Karte ausmachen. "Nanu, ich habe doch laut der Daten schon so viel der Straßen und Kilometer geschafft, aber das wirkt doch nicht wie 20 % auf der Karte. Ist das nur falsche Wahrnehmung? Stimmen meine Daten etwa nicht?"
Bei genauerem Hinschauen wird es aber klar: Die Stadtteile um meinen Wohnort herum sind eher kompakt bebaut, soll heißen, viele Straßen auf kleinem Raum. Das sieht in den weiter außen liegenden Bereichen deutlich anders aus. Denn obwohl der Stadtpark, Friedhof Ohlsdorf und der Flughafen sogar optisch noch viel rausholen sind die geschafften Stadtteile gerade mal 7 % der Gesamtfläche Hamburgs, verglichen mit den 18 % der Kilometer oder der 24 % der Straßen pro Stadtteil. Vielleicht gehe ich da nochmal mehr im Detail in einem späteren Eintrag ein, denn es soll jetzt nicht so viel um Zahlen gehen.
Mein 2023er-Ziel von 1000 geschafften Kilometern hatte ich zwar nicht erreicht, aber ich halte für 2024 daran fest. 2023 war vor allem auch ein Jahr des Erfahrungsgewinns und sowohl das Wetter und andere Prioritäten im Privaten haben so manche Tour verhindert.
Nichtsdestotrotz: Mit allen in 2023 gefahrenen Strecken und den komplettierten Stadtteilen ist ein gewisser Fortschritt schon zu erkennen.
Das Lernen fand in so vielen Bereichen statt und hierbei natürlich auch Hamburg. Hängengeblieben sind z.B. neue Einblicke in den Ohlsdorfer Friedhof, das Kennenlernen der Frank'schen Siedlung in Ohlsdorf, die Erkenntnis, dass es doch noch viel Kopfsteinpflaster gibt, mehr Steigungen als man vermuten würde und die man mit dem Auto nicht wahrnimmt, die Geschichte der einen oder anderen Straße und ihres Verlaufs und Eppendorf und seine Stiftungen. Aufgenommene Stimmungen, mitunter unterschiedliche Lebensansätze, die mit dem Stadtteil verknüpft sind, sind subjektive Wahrnehmungen, aber sie sind da. Das Gedankenkarussell dreht sich weiter, ob man mal zu öffentlichen Sitzungen der Stadtteile gehen sollte oder andere "Werkzeuge" nutzt, um aus seiner normalen Bubble mal in andere Lebensbereiche zu gucken... Gibt es solche Projekte oder Begegnungsoptionen in Hamburg? Steht schon auf meiner To-Do-List.
Inspirierend war 2023 nicht zuletzt auch bei den technischen Aspekten, Planungen und nötiger Effizienzverbesserungen. Dinge, über die ich mir vorher keinen Kopf gemacht hatte wurden wichtiger und plötzlich wurde die Tourenplanung in andere Unternehmungen mit eingebunden, um Wege mit dem Auto auch für das Projekt zu nutzen und auch, um immer eine Anlaufstelle mit dem Auto in der Gegend zu haben, für den Fall einer Panne. Und auch deswegen habe ich meine Ausrüstung im Rucksack ausgebaut. Eine kleine Panne, die mit dem richtigen Werkzeug schnell zu fixen ist ist dann auch kein Drama mehr. Aber wie es dann ja oft ist: Man stolpert einmal drüber, will vorbeugen und danach passiert es nicht mehr. Werkzeugmitnahme quasi als Präventionsmaßnahme. Wenn man einen Regenschirm dabei hat regnet es ja auch meistens nicht. 😉
Was kann und soll also 2024 bringen?
Vor allem eines: Spaß! Genuss wird ganz weit oben auf der Zielliste stehen. Aber das ist sicherlich eher ein subjektiv bewertbares Ziel.
Die Fahrradsternfahrt am 9. Juni und das Stadtradeln - wohl wieder im September - habe ich auf dem Radar, aber ob das beides terminlich passt weiß ich nicht zu sagen. Andere Leute planen ihre Urlaube etc. rund um spezielle Aktivitäten (z.B. ausgedehnte Geocaching-Urlaube), meine Planung für dies Projekt ist eher trotzdem "First things first". Alles was dann übrig ist kann hierfür genutzt werden.
Aber trotz "First things first" will ich mehr Fokus auf das Projekt legen, da es mit "nur mal hin und wieder eine Tour" nicht getan ist. Da muss mehr Zug, mehr Struktur, mehr "Professionalität" rein.
Nach meiner ersten Tour in 2024 war ich schon recht schnell platt und ich war enttäuscht wie sehr die im letzten Jahr doch spürbar gewonnene Fitness im Winter wieder verlorengegangen war. Für große Touren fehlte dann sowohl die Fitness als auch die kompakte Zeit. Also versuch(t)e ich dies Jahr erst einmal mehr kleine und regelmäßige Touren, auch nach Feierabend und mitunter auch ohne in neuen Bereichen zu fahren, sondern um Fitness aufzubauen oder zu erhalten. Mein Ziel ist es alle 2.3 Tage rauszugehen, und sei es "nur" für Training. Ein Ziel für die Fitness ist es mit dem Rad zum Sport (16 km eine Strecke), den Sport durchzuziehen und natürlich auch wieder zufrieden zurückzukommen. Dafür muss es aber nochmal etwas wärmer werden und die Fitness noch etwas besser.
Und ja, ich werde zwischendurch auch mal Phasen haben, in denen ich nicht für das Projekt fahre, sondern Hamburg hinter mir lasse, andere Gegenden am Wochenende erkunde, um dann aber auch Hamburg wieder zu schätzen und es nicht nur abzuradeln.
Ich muss auch auf jeden Fall noch beim Restauranttesten und den Geocaches pro Stadtteil aufholen. Kandidaten gibt es in beiden Bereichen und die Suche nach Cacheideen hält meine Augen auf jeder Tour noch mal extra offen. Aber das sind eher die Seitenprojekte ...
Mal sehen wie meine Zusammenfassung von 2024 aussehen wird. Auf jeden Fall kann ich nach diesem Post endlich wieder mehr vom Fortschritt bloggen. Ich fand dieser Blogpost muss in der zeitlich logischen Reihenfolge erst kommen. Andere sind quasi schon fertig und folgen dann zeitnah. Auch hier wird sich etwas ändern. Wöchentliche Zusammenfassungen wird es nicht mehr geben, sondern eher monatliche und bei besonderen Begebenheiten oder Fortschritten sicherlich auch noch
Dienstag, 6. Februar 2024
Nachtrag: Rückblick KW40/2023 bis KW52/2023
Ausnahmsweise gab es mal eine größere Lücke zum Fortschritt im Projekt. Das Update für Anfang Oktober war eigentlich schon fertig, aber wie es manchmal so ist, nehmen Job und wichtige private Themen viel Zeit in Anspruch und man schafft es nicht mehr die letzte Feinheit einzuarbeiten und auf den "Post"-Button zu klicken. Und dann kamen plötzlich noch Weihnachten und Silvester und wie jedes Jahr unerwartet dazwischen.
Nichtsdestotrotz hat sich ein bisschen was getan und das soll natürlich trotzdem dokumentiert werden.
Outdoor:
Eigentlich kannte ich die Ecke durch die eine oder andere Cachetour, aber mit dem Fokus auf der Challenge schaut man auf manche Dinge nochmal anders.
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es wächst und wächst. Immerhin habe ich mich der 20%-Marke der gefahrenen Straßen genähert, wenn auch die Kilometer noch etwas hinterherhinken ...
In diesen Wochen sah es immerhin so aus:
Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 56.780
Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 37.605
Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 589.331 (589,331 km)
Diese Wochen komplettierte Strassen/Stadtteile (Doppelzählungen möglich): 65
Donnerstag, 5. Oktober 2023
Rückblick KW39/2023
In der Einleitung zu schreiben, dass es diesmal keine Einleitung gibt ist schon paradox, oder ?
Gehen wir also direkt in die Themen.
Outdoor:
Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen, aber es wächst und wächst. Immerhin nähere ich mich der 20%-Marke der gefahrenen Straßen, wenn auch die Kilometer noch etwas hinterherhinken ...
Diese Woche sah es immerhin so aus:
Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 32.660
Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 17.810
Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 550.576 (550,576 km)
Diese Wochen komplettierte Strassen/Stadtteile (Doppelzählungen möglich): 42
Ich habe einige größere Straßen, die angefangen und recht weit fortgeschritten sind, sei es im Hafen, in Schnelsen, Hummelsbüttel oder Bramfeld. Es sieht also noch etwa freundlicher aus bei den bereits komplettierten Kilometern, wenn ich auch das ursprüngliche Ziel von 1000 km an gesehenen Straßen in 2023 wohl nicht mehr schaffen werde.
Ausblick auf KW 40/2023:
Der Brückentag gibt hoffentlich die Chance für eine gute Runde und wenn Wetter und Kalender am Freitag und Wochenende passen sollte da auch noch Chance sein. Aber nicht auf Druck, sondern immer mit dem nötigen Mindestmaß an Genuß ...
Donnerstag, 28. September 2023
Rückblick KW38/2023
Eigentlich sollte der Post diesmal kurz werden. Aber schauen wir mal was mir alles noch wieder einfällt...
Outdoor:
- Klingt spannend
Den Beitrag findet man hier: https://www.landeszeitung.de/sport/regional/simone-wulf-durchlauft-alle-strassen-luneburgs-b1561982-b509-470a-80aa-54698ccd682b.html
Ich habe ihn aber auch in die Linksammlung mit aufgenommen.
Zahlen:
Zusätzlich zu den blossen Metern und Straßen war mir bei meiner einen Tour diese Woche aufgefallen, dass ich wirklich langsam war. 2 Stunden für 21 km ist langsam. Lag es am Cachen nebenbei, manchmal wirklich langem Warten an Ampeln oder woran sonst? Da were ich mir den Track nochmal genauer anschauen, ob mir noch was auffällt ..
Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 21.600
Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 10.855
Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 532.766 (532,766 km)
Diese Wochen komplettierte Strassen/Stadtteile (Doppelzählungen möglich): 35
Ausblick auf KW 39/2023:
Keine konkreten Pläne, aber ich werde sicherlich versuchen ein bis zweimal diese Woche auf's Rad zu gehen. Die Aussichten sind nicht zu schlecht.
Freitag, 22. September 2023
Rückblick KW 36 & 37/2023
Getreu dem Motto "Besser spät als nie" gibt es diesmal eine Zusammenfassung der letzten zwei Wochen. Akuter Zeitmangel hatte mich den Rückblick für KW36 zwar anfangen, aber dann doch nicht zu Ende schreiben lassen.
Outdoor:
Einen Plan zu haben ist gut, sofern einem andere Prioritäten schon vorab die Optionen nehmen. Meinen Plan für KW36 habe ich durchziehen können und entsprechend "erfolgreich" war die Woche dann auch.
Montag: Nach Feierabend hatte ich Zeit für eine dedizierte Runde in Niendorf und Schnelsen. Niendorf ist größer als ich es vorher parat hatte und auch Schnelsen erstreckt sich weiter nach Norden als mir bewusst war. Und immer wieder springen einen die Kleinode auch an belebten Straßen an, die man beim Autofahren nicht bemerken würde. Und das Abendlicht macht es nochmal schöner.
Drei bis vier Runden werde ich da wohl noch brauchen, um beide Stadtteile komplett zu haben.
Der nächste Termin in der Gegend kommt bestimmt und dann geht es dort auch wieder weiter...
Zusätzlich zu dem vorher gemachten Plan gab es am Sonntag noch eine Runde, diesmal im Süden Hamburgs. Es war trocken, nicht zu warm und die Anspannung wegen des bevorstehenden Basketball-WM-Finals musste in Bewegung umgesetzt werden und ich wollte ja auch meinen Teil zum "Stadtradeln" beitragen. Genau gesagt waren die nahe der Autobahn gelegenen Bereiche in Sinstorf und Langenbek (Anmerkung: Wieder etwas gelernt durch das Projekt. Vorher kannte ich Langenbek noch nicht mal als Stadtteil Hamburgs und die Gegend zählte für mich immer zu Harburg, Rönneburg oder Sinstorf) mein vorgenommenes Ziel.
Vorgenommen klingt schon fast nach Planung, aber die Runde war sehr spontan und ohne echten Plan, auch wenn mir die Gegend an sich nicht komplett unbekannt ist. Und trotzdem waren das wieder die vielen Kleinigkeiten, die man noch nicht kannte: Straßen, die zum einen zu Niedersachsen, zum anderen zu Hamburg gehören, bei denen man sich schon fragt, wer wohl mal die Grenze an der Stelle gezogen hat oder wieso die Straße sich nicht genau an der Grenze orientiert. Und dann gibt es auch wieder, wie in Neuland bei der A1, Straßen, die wohl beim Bau der A7 durchschnitten wurden. Auffällig war auch die Malsfeldstraße, die am Anfang und Ende zu Hamburg gehört und dann noch ein kleiner Zacken in der Stadtgrenze auch nochmal mittendrin. Ich frage mich dann immer wie lange es an solchen Stellen wohl dauert bis die Zuständigkeiten für Strom, Wasser, Gas und Straßenbau eindeutig geklärt sind ...
Wie ländlich Hamburg hier bereits ist konnte ich an einem Reh in einem der Gärten beobachten. Aber das kannte ich auch schon von vor einigen Jahren aus Heimfeld. Das Photo wirkt ländlicher als es ist. Um mich herum sind überall Häuser und Gärten.
Obwohl es nur eine Stunde war gab es doch den einen oder anderen Aha-Effekt:
Zahlen:
Man könnte der Woche den Titel "Kleinvieh macht auch Mist" geben, da neben der großen Runde am Montag die kleinen auch zu den letztendlich gar nicht so schlechten Zahlen beigetragen haben. An der einen oder anderen Stelle war auch etwas "Glück" dabei, weil kleinere Abschnitte zu zwei Stadtteilen zählten, dafür gibt es aber auch wieder viel Stückwerk und angefangene längere Straßen. Es geht alles seinen Gang.
Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 81.430
Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 49.805
Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 521.911 (515,836 km)
Diese Wochen komplettierte Strassen/Stadtteile (Doppelzählungen möglich): 128
Ausblick auf KW 38/2023:
Diese Woche sollte ruhiger sein und zumindest etwas Platz für die eine oder andere kleine Runde bieten. Mal sehen was das Wetter dazu sagt. Viel mehr plane ich derzeitig noch nicht, da doch noch viel in Bewegung ist.
Ein Jahr Stillstand ?!
Ja, das könnte man denken, wenn man sich das Blog anschaut. Das letzte Posting ist immerhin schon ein Jahr alt. Schweigen kann entweder ein ...
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Outdoor: Die Woche bot mal wieder ein bisschen Option für bewusste Touren und aktuell habe ich Niendorf auf dem Schirm. Ich komme da mit ger...
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Nachdem meine Idee und der Entschluss für diese Challenge geboren und dieser Blog zum Leben erweckt worden war hatte ich auch recht früh mei...
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Besser spät als nie, aber der Post muss jetzt noch sein, auch wenn das Jahr schon wieder zu einem Viertel rum ist. Nach dem ersten intensive...












