Dienstag, 27. Juni 2023

Rückblick KW 25/2023

Die vergangene Woche hat aus verschiedenen Gründen nicht den Platz gelassen, den ich eigentlich eingeplant hatte, aber ich glaube das nennt man dann einfach "Leben". Und auch wenn dieses Projekt viel Aufmerksamkeit und Zeit vereinnahmt, so ist es doch nicht wirklich wichtig im Gegensatz zu so vielem anderen.

So bleibt eigentlich nur es kurz zusammenzufassen, dass ich meine Autofahrt südlich der Elbe ausgenutzt hatte und den Rückweg dann noch mit einem 2-Stunden-Zwischenstop und einer entspannten Tour in Neuland gefüllt habe.


Recht spannend fand ich dabei die "Verengung" unter der A1. Die kleinen Zipfel des "Neuländer Elbdeich" führen genau aufeinander zu, so als wenn dort ursprünglich eine Straße war, daher auch der gleiche Name, die dann aber der Autobahn zum Opfer fiel. Die beiden ursprünglichen Straßenverläufe "Neuländer Elbdeich" und "Fünfhausener Hauptdeich/Schweenssand Hauptdeich" wurden hier an einer Stelle unter der BAB durchgeführt. Zum einen wohl, um nur eine schmale und damit günstigere Brücke bauen zu müssen, zum anderen aber potentiell auch aus Flutschutzgründen. Beim Deichbruch fliesst hier weniger Wasser durch und ist leichter abzudämmen als eine breite bzw. zwei kleine Brücken. Mal schauen, ob ich da noch einen alten Straßenverlauf finde. Ich sag ja: Hamburg er"fahren" und mehr drüber lernen.

In Zahlen schlägt sich die kleine Tour wie folgt nieder:

    Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 18.800

    Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 12.095

    Effizienz (Gefahrene vs. komplettierte Meter) : 0,64

    Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 259.431 (259,431 km)

    Diese Woche komplettierte Strassen/Stadtteil  (Doppelzählungen möglich): 17

Ausblick auf die KW26/2023:
Diese Woche macht ein Ausblick ja glatt nochmal mehr Sinn, weil ich früh dran bin mit dem Post.
Aktuell gehe ich in der kommenden Woche von drei Tagen Fahrt aus, aber das Wetter muss auch mitspielen. Langenhorn, Sülldorf und Steinwerder habe ich da auf dem Radar, da es entweder halbwegs in der Nähe der Homezone ist oder sich mit anderen Fahrten im Privaten verbinden lässt. Wir werden sehen...
Natürlich lockt auch Winterhude endlich zu komplettieren, da hier wirklich nur noch kleine Fitzel fehlen, die ich übersehen hatte und auch in Barmbek-Nord fehlt nicht mehr viel. Aber auch das ist beides im Zweifelsfall noch mit anderen Fahrten leicht verbindbar und die weiter entfernten Bereiche machen mehr Sinn, um die Fahrten dorthin zu nutzen.
Ich hab zuletzt etwas Feedback zur Animation bekommen, dass sie an einigen Stellen nicht eindeutig genug ist, was es bedeutet. Also wird bei schlechtem Wetter und ausreichend Zeit auch das mal eingepflegt werden. Aber das kann noch etwas dauern ...

Die Fahrradsternfahrt 2024 habe ich mir eigentlich auch schon wieder vorgenommen. Da müsste doch eigentlich möglich sein die Wilhelmsburger Reichstraße zumindest in Wilhelmsburg und die Europabrücke für Harburg und Wilhelmsburg zu fahren... 😎

Hatte ich weiter oben etwas von einer "kurzen Zusammenfassung" geschrieben ? 

Sonntag, 25. Juni 2023

Rückblick KW 24/2023

Das Gute ist: Ich hab meinen Plan für die Woche eingehalten bzw. noch leicht übertroffen.
Vier Tage unterwegs, Iserbrook ist komplett, die Fahrradsternfahrt war klasse und ich hab auch wieder was über Hamburg und sein Straßenverzeichnis und damit für meine Zahlen gelernt.

Der Reihe nach: 
Montag nach Feierabend verschlug es mich noch nach Barmbek-Nord und dabei konnte ich die eine oder andere längere, bereits angefangene Straße komplettieren (Fuhlsbüttler Straße, Steilshooper Straße). Westlich der Bramfelder Chaussee war ich jetzt überall in Barmbek-Nord. Bei der Kontrolle, was noch aussteht dachte ich zunächst, dass ich wieder zwei Fehler in den Wikipedia-Artikeln gefunden hatte, musste dann aber doch feststellen, dass zwei kleine Zipfel des Wichelkamps und des Wartenburger Wegs noch dazugehören. Aber ich will ja eh überall hin, von daher ist es nur eine Frage der Zeit. Lange werden aber auch die Ecken nicht auf sich warten lassen...

Mittwoch ging es nach dem Sport wieder durch Iserbrook und daran angrenzend auch Osdorf. Wieder einen Stadtteil (Iserbrook) komplett. Jetzt muss ich "nur noch" schauen wie ich die richtige Stelle an meiner Wand finde, um es dort korrekt zu platzieren. Da das alles nicht so fixiert ist reicht denke ich erstmal eine ungefähre Position und mit Anschluss an das vorhandene wird es sich dann genauer ergeben. 

Donnerstag war ich kurz davor nicht zu fahren, aber weniger aus Unlust als vielmehr aufgrund von zu viel Optionen. Letztendlich hatte ich mich für Langenhorn entschieden. Nicht zu weit weg und nicht zu städtisch, so dass ich gut in einem Fluß fahren kann und nicht ständig Hauptstraßen zu queren sind. Das hatte mich in Barmbek zuletzt schon ein bisschen genervt... Die "Gefahr" in Langenhorn sind ein paar numerierte Wege (z.B. "Weg Nr. 360"), die im Strassenverzeichnis stehen. Andere hingegen nicht. Etwas was ich Sülldorf auch schon gesehen hatte. Eine wirkliche Logik dahinter habe ich noch nicht gefunden, aber ich hab sie zumindest schon vorher im Blick. Generell ist mein Blick beim Fahren auch aufmerksamer geworden und ich sehe nochmal mehr die kleinen Wege, die ich bei der Planung übersehen hatte und kann sie dann noch schnell mit einbauen. Das spart Extrawege.

Über die Sternfahrt an sich habe ich ja schon einen separaten Post unter https://hamburgeverystreet.blogspot.com/2023/06/fahrrad-sternfahrt-1862023.html erstellt. Als Ergänzung zum reinen Fahrerlebnis kommt der Erkenntnisgewinn, dass viele Kaianlagen, Höfte und Ufer in Hamburg im Straßenverzeichnis geführt sind, aber eigentlich keine Straßen sind oder zumindest auch nicht von mir befahren werden können, da sie auf kontrolliereten Hafenbetrieben liegen. Also bleibt mir nichts anderes übrig, als sie entsprechend zu markieren. Inzwischen sind es fast 18 km und 39 Einträge, die ich so markieren musste. Aktuell fliessen sie noch nicht in die prozentuale Berechnung ein, aber das sollte bald geschehen. Derzeitig gibt es ausserhalb des eigentlichen Fahrens einfach andere Prioritäten ... Hauptsache am Ende stimmt alles!

Ich hatte mich "Das Gute ist..." begonnen. Da liegt der Verdacht nahe, dass es auch kleinere Dämpfer gab. Und ja, gab es, aber nein, sie waren nicht schlimm: 

  • Mein Ziel von 100 km effektiv fahren in einer Woche habe ich knapp verfehlt. 94,9 waren aber schon nahe dran
  • Ich werde wohl nicht umhin kommen mir zumindest mal ein komplett neues Hinterrad zu besorgen. Der letzte Austausch von drei gerissenen Speichen hat noch nicht mal zwei Wochen gehalten und so langsam bin ich es leid. Ich war auf der Sternfahrt mindestens durch die beste Acht im Rad aufgefallen. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als genau oben auf der Köhlbrandbrücke zwei Fahrer ineinander fuhren und der eine aufgrund seines Hinterrads nicht mehr weiterfahren konnte.

Für die ungeduldigen gibt es natürlich auch wieder ein paar für sich sprechende Zahlen:

    Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 95.900

    Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 61.960

    Effizienz (Gefahrene vs. komplettierte Meter) : 0,65

    Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 247.206 (247,206 km)

    Komplettierte Strassen/Stadtteil  (Doppelzählungen möglich): 141

Ausblick auf die KW25/2023:
Ja, ich hänge wieder hinterher mit dem Ausblick, da die betrachtete Woche quasi durch ist. Aber der Post über die Sternfahrt hatte Vorrang.
Eigentlich hatte ich wieder Mittwoch nach dem Sport und Donnerstag nach einem Termin in Nienstedten in der Gegend zu fahren. Andere Prioritäten (Privat und Job) hatten aber nicht mehr die Option gelassen. 
Eventuell kommt noch am Sonntag eine kleine Tour in Süden hinzu, da ich da in der Gegend bin bzw. auf der Fahrt dran vorbeikomme. Die Motivation dafür ist zumindest da, allerdings genau so wie die Acht im Reifen ...

Samstag, 24. Juni 2023

Fahrrad-Sternfahrt 18.6.2023

Ich hatte die Jahre vorher immer schon mal die Fahrrad-Sternfahrt auf dem Schirm gehabt, aber irgendwie hatte es nie mit anderen Terminen gepasst.
Dieses Jahr lief sie mir wieder über den Weg, u.a. mit der Ankündigung, dass es endlich mal wieder über die Köhlbrandbrücke gehen sollte. Wie so oft wird aus einem kleinen sanften Samen ein größerer Plan und diesmal erwuchs wieder einer: Die Sternfahrt ist die einzige Chance die Köhlbrandbrücke mit dem Rad für mein Projekt legal zu befahren. Da muss ich mit!

Wie es dann der Zufall wollte sprach mich beim Sport auch noch jemand an, der mein Projekt kannte, ob ich denn die Sternfahrt mitmachen würde. "Klar!" Okay, somit hatte ich mich nochmal mehr verhaftet, aber das hilft ja auch manchmal ...

Logistisch erwuchs der Plan mit dem Auto und dem geschulterten Rad nach Finkenwerder und dann von dort mit dem Tross in Richtung Brücke, bis in die Innenstadt, dann zu den Landungsbrücken und mit der Fähre 62 zurück nach Finkenwerder.  

Uff, angekündigte 28 Grad Höchsttemperatur und die Brücke war quasi zur Mittagszeit geplant und quasi ohne wirklichen Schatten. Egal! Es heisst ja schliesslich Challenge, also kann es auch nicht immer leicht sein. Genügend Wasser und Isogetränk eingepackt, noch nen Proteinriegel dazu, LSF30 auf die Haut und dann zeitig los, man weiß ja nicht genau ab wann die wo die Straßen sperren.
Um 12:15 Uhr war Ankunft in Finkenwerder und kaum war das Rad vom Träger runter kam auch schon der Tross aus Cranz am Treffpunkt an und die Weiterfahrt nach kurzer Pause wurde angesagt.


"Hmmm, geht ja eigentlich von der Anzahl her". Als es weiterging wollte ich bewusst erstmal im hinteren Bereich sein, um ein Gefühl für die Masse zu bekommen. Alles fuhren aber sehr gesittet und entspannt. 
Nächster Halt: Vollhöfner Weiden. Hier stand man eine ganze Zeit und durch die Position im hinteren Bereich konnte man nicht wirklich sehen was sich vorne tut. Ich dachte man wartet "nur" auf eine andere Gruppe, da hier eine Zusammenführtung sein sollte. Langsam ging es nach vorne und dann war klar, warum es nicht weiterging. Die andere Gruppe war längst da und fuhr vor uns lang und sich dort einzureihen brauchte viel Geduld. Als ich dann vorne stand war der Strom noch immer nicht abgerissen und mir wurde die Dimension der Teilnehmer optisch bewusst. Im Nachhinein war dann klar warum: Das war eine riesige Gruppe, die ursprünglich mal kleiner in Wedel gestartet war, über die Elbbrücken und Wilhelmsburg nach Harburg ging. Dort waren bis zu den Vollhöfner Weiden dann noch Zusammenführungen mit den Gruppen aus Lüneburg, Hanstedt, Buchholz und Buxtehude, also deutlich mehr Fahrer als aus einem einzelnen Sternenstrahl aus Stade kommend. 


Irgendwann war der Punkt gekommen an dem die Menge etwas dünner wurde und man sich auch wieder entspannt einreihen konnte. Über den Finkenwerder Ring, der sonst auch nicht "legal" mit dem Fahrrad zu befahren ist, ging es Richtung Köhlbrandbrücke auf der es dann immer mal zu Stauungen kam. Einige schoben wegen der Steigung an an sich, andere weil es dadurch dann zu langsam wurde und ziemlich viele - ja, auch ich - hielten dann am rechten Rand, um Photos zu machen.




Oben angekommen kamen ein paar Kindheitserinnerungen hoch. Das war jetzt das dritte mal insgesamt, dass ich ohne Auto über die Köhlbrandbrücke gelangte. Das erste mal bei der Eröffnung zu Fuß und ein zweites mal anlässlich eines Hafengeburtstags bei einer Fahrradtour durch den neuen Elbtunnel, über die Containerterminals und über die Köhlbrandbrücke und Norderelbbrücken zu den Landungsbrücken.


Nachdem mein Hauptziel für den Tag quasi erreicht war, aber auch die Masse sich mehr auseinandergezogen hatte ging es recht entspannt weiter. Die Strecke lief zwar etwas anders als von mir gedacht und mitten durch Wilhelmsburg, aber auch dort gibt es schöne Ecken und letztendlich gab es nochmal die Chance zumindest einen Teil der Wilhelmsburger Reichstraße zu fahren. Denn - richtig! - auch die wäre sonst mit dem Rad nicht möglich. 
Ich konnte mir auf der einen Seite ein Schmunzeln und Mitleid mit den Autofahrern nicht verkneifen, die überall warten mussten -  und ich denke nicht zu kurz -, aber auf der anderen Seite lautete das Motto der Sternfahrt "Rad fahren - Klima schützen", aber quasi alle Autos hatten beim Stehen den Motor weiterhin an. Die Klimaanlage muss ja weiterlaufen, selbst wenn das Fenster offen ist ... Ja, es war sehr warm und in den Autos sicherlich noch mal mehr, aber trotzdem sah ich diesen Widerspruch, der keine Anklage gegen die Autofahrer sein soll. 

Zur A255 staute es sich noch einmal etwas stärker bei dem Anstieg nach dem Tunnel, aber ab da rutschte es, rote Ampeln wurden weiterhin ignoriert und auch auf Fußgänger die grün hatten wurden ignoriert. Ob das so im Sinne des Erfinders ist und Toleranz und ein Miteinander fördert, wenn selbst Eltern mit Kinderwagen nicht über die Straße kommen ?

In Richtung Rödingsmarkt kommend sah man immer mal wieder eine Gruppe abzweigen, wodurch sich das Gesamtfeld deutlich verkleinerte. Vielen ging es wohl doch eher um die Tour als um den Kundgebungsgedanken hinter der Sternfahrt. Zugegeben, auch ich zog mich nach 5 Minuten am Kundgebungsort raus und fuhr weiter in Richtung Landungsbrücken, wie geplant.


Nach einem kleinen Snack und dem guten Timing, dass die "Cap San Diego" von einer Besucherfahrt gerade vorbeifuhr und dann in Höhe der Elbphi drehte, ging es auf die Linie 62 in Richtung Finkenwerder, die bei dem Wetter per se voll ist. 


Allerdings hatte ich den Plan schon etwas verändert. Ich hatte beschlossen schon am Bubendeyufer bei der Lotsenstation auszusteigen und dann noch diese Sackgasse in Richtung Finkenwerder Ring und von dort aus in Richtung Finkenwerder zum Auto zu fahren. Logistisch für meine Challenge durchaus sinnvoll und bei dem Wetter auch noch gut machbar. Dass es dort landschaftlich nicht schön ist war mir klar, aber auch das ist ein Teil von Hamburg, auch wenn ich ihn schon kannte.

Wieder in Finkenwerder angekommen war die Temperatur und die Zufriedenheit gut und das Alsterwasser an der Elbe schmeckte nochmal so gut.

Ein runder Tag, mit viel Fahrrad, viel Sonne und ganz viel Hamburg (Köhlbrandbrücke, Landungsbrücken, Cap San Diego, Linie 62, Alsterwasser, Finkenwerder etc.)


Freitag, 16. Juni 2023

Rückblick KW 23/2023

Gut, fangen wir mal wieder an wöchentliche Fortschritte zu posten.

Das gute Wetter und die langen Abende haben mindestens ein Gutes: Ich kann aktuell auch nach Feierabend mal öfter fahren. Nachdem meine Wege aber von Zuhause aus weiter geworden sind, um überhaupt wieder in Gegenden zu kommen, wo ich noch nicht war, habe ich meinen Ansatz ändern müssen. Im Umkreis von mindestens 3 km gibt es nichts mehr, wo ich noch nicht war. Also sind es mindestens 6 km, die mir zur Zielerreichung jedes mal verlorengehen gehen würden.

Also wird jetzt öfter das Rad auf den Träger geschnallt und dann mit dem Auto hingefahren. Dass das nicht wirklich ökologisch sinnvoll ist ist mir klar. Also werden Wege, die ich eh mache, mehr mit der Challenge verbunden. Dann fahre ich halt mal eher zu einem Treffen mit einem Freund oder hänge noch Zeit an den wöchentlichen Sport dran, um dann in den Gegenden, ohne zusätzliche Wege, radzufahren.

In dieser Woche ging es u.a. wieder in Richtung Iserbrook nach dem Sport. Es gab da noch die eine oder andere Straße, die mir noch durchgerutscht war und Selbstbetrug ist nicht meins. Also wurden doch wieder einige Straßen doppelt befahren, einfach um zu dieser einen hinzukommen, die u.a. noch fehlte.

Sülldorf habe ich dabei auch noch angefangen und der Abend hat ziemlich Spaß gebracht und hatte auch noch andere überraschende Momente, die man aber so sicherlich nicht auf dem Sofa erlebt hätte.


 

Die nüchternen Zahlen:

    Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 33.780 

    Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 22.860 

    (Effizienz (Gefahrene vs. komplettierte Meter) : 0,67 

    Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 184.685 (184,685 km)

    Komplettierte Strassen/Stadtteil  (Doppelzählungen möglich): 54


Ausblick auf die KW24/2023:
Okay, ist etwas albern das am Freitag zu schreiben,wenn die Woche fast vorbei ist ...😉
Aber vielleicht steigert es ja die Lust auch kommende Woche auf meine Posts zu achten.

Die Ferienzeit beginnt und das heisst für mich u.a. auch, dass ich einen Abend mehr "frei" habe für dieses Projekt. Geplant waren und sind Mittwoch (Iserbrook wird komplettiert), Donnerstag (mal sehen, wo es mich hinführt) und Sonntag dann im Rahmen der Sternfahrt von Finkenwerder über die Köhlbrandbrücke, durch den Hafen in Richtung Innenstadt. 

Ich denke die 100 km Fahren werde ich auch in der Woche nicht schaffen, aber vielleicht überrasche ich mich ja selber und bin gut im Fluß...

Donnerstag, 15. Juni 2023

Es wird mal wieder Zeit ...

 ... auch dieses Blog wieder mit mehr Leben zu füllen.
Auch wenn sich hier lange nichts getan hat, so heisst das nicht, dass es beim gesamten Projekt nicht dennoch gut vorangegangen ist.

Der letzte Eintrag ist zwar mehr als sechs Monate her, aber trotzdem hat sich viel im Realen getan. 

Grob zusammengefasst:

- Die Trackingkarte (https://umap.openstreetmap.de/en/map/ride-every-street-hamburg_30588) hat ein Update bekommen. Alle Stadtteile sind jetzt enthalten, da ich eine Möglichkeit gefunden hatte diese aus Open Streetmap zu exportieren und dann als Layer in meine Karte zu bringen. Das ist wesentlich genauer als wenn ich jeden Stadtteil nochmal händisch nachgezeichnet hätte.

- Darauf aufbauend konnte ich dann den Trackingfilm auch neu gestalten (Einfärben in alphabetischer Reihenfolge). Nach ein bisschen Suchen und Ausprobieren diverser Videoschnitt-Programme habe ich das richtige (https://www.videosoftdev.com/) gefunden, mit dem auch die neuen, zusätzlichen Ideen umgesetzt werden können und das zudem kostenfrei ist. Den aktuellen Film findet man immer unter https://hamburgeverystreet.blogspot.com/p/video.html .

- Meine alte Leidenschaft für das Programmieren war im Dezember auch wieder aufgeflammt. Für eine Idee für die Karte und den Film (Entfernen der Trackpunkte in einem definierten Gebiet) habe ich keine passende Software gefunden, die GPX-Dateien entsprechend verarbeiten kann. Also habe ich mich "mal eben" (für mich immer noch die zeitintensivsten Worte, die man nutzen kann) mit dem GPX-Format auseinandergesetzt, um meine Tracks entsprechend verarbeiten zu können. Keine Oberfläche, nur Input über Commandline und den benötigten Output wieder in der Karte nutzen. Damit kann ich jetzt komplette Stadtteile wirklich als "clean" in der Karte und dem Film anzeigen.

- Auf einer Wand in meiner Wohnung wächst Hamburg in ca. 180 x 180 cm nach und nach pro komplettiertem Stadtteil.

- Ach ja, Rad gefahren bin ich natürlich auch. Mit zunehmender Wärme und längeren Helligkeit am Abend wurden auch die Fahrten länger und öfter. Ein Update dazu kommt dann noch in einem separaten Post.

Was noch kommt:

- Ein recht offensives Ziel ist sicherlich dieses Jahr noch 1000 km an Straßen im Tracking zu schaffen.  Effektiv fahren werde ich sicherlich mehr. Es ist nicht unmöglich und hängt sicherlich auch von anderen Faktoren wie Wetter, Arbeit, Material und Privatleben ab. Aber wenn man ein fehlendes konkretes Ziel als Faktor rausnimmt ist schon was erreicht.

- Am 18.6.23 findet wieder die Fahrradsternfahrt Hamburg (https://fahrradsternfahrt.hamburg/) statt und es ist DIE Gelegenheit auch über die Köhlbrandbrücke zu fahren, da Fahrräder und Fußgänger hier üblicherweise verboten sind. 

- Das Stadtradeln 2023 Hamburg (https://www.stadtradeln.de/hamburg) ist auch schon für den 8.-23.9. auf dem Schirm. Nachdem ich letztes Jahr eher mäßig erfolgreich teilgenommen hatte und nur meine "normale" Wege in meinem Umfeld mit eingebracht habe sollte ich dies Jahr hoffentlich mehr beitragen können, da ich inzwischen doch deutlich strukturierter fahre und vielleicht die Fitness auch besser geworden ist.







Ein Jahr Stillstand ?!

Ja, das könnte man denken, wenn man sich das Blog anschaut. Das letzte Posting ist immerhin schon ein Jahr alt. Schweigen kann entweder ein ...