Donnerstag, 28. September 2023

Rückblick KW38/2023

Eigentlich sollte der Post diesmal kurz werden. Aber schauen wir mal was mir alles noch wieder einfällt...

Outdoor:

Immerhin hatte ich Zeit für eine Abendrunde. Die früher einsetzende Dunkelheit nimmt mir Zeit. Ja, ich habe mir selber den Kompromiss zugestanden, auch im Dunkeln zu fahren, aber es sollte dennoch nicht zur Regel werden.

Tendenziell ist alles in Richtung Innenstadt im Dunkeln gut und ein anderes Erlebnis. Dann ist weniger Verkehr auf den man achten muss und damit sind mehr Sinne frei für die Umgebung ohne dass es wie ausgestorben und langweilig wird und man noch genug von den Menschen sieht. In den äusseren Bereichen ist hier eher Schluss und die Bürgersteige werden hochgeklappt.

Ich überlege rückwirkend immer, wie eine Runde/Tour zu anderen Tageszeiten/Lichtverhältnissen wohl gewesen wäre. Und diese Runde in Schnelsen diese Woche wäre bestimmt ein anderes Erlebnis gewesen und bei Tageslicht bis knapp vor die Dunkelheit gab es hier wieder viele Kleinigkeiten zu sehen. Und vermutlich wird es das einzige mal gewesen sein, dass ich mit dem Fahrrad zum globalen Möbelkaufhaus gefahren.

Ich bin dabei auch an Grenzen gestossen, auch wenn es nicht meine eigenen waren...

Am präsentesten an diesem Abend war wohl die Geschichte der Kinder vom Bullenhuser Damm. Die Straße liegt zwar in Rothenburgsort und damit quasi am anderen Ende der Stadt, aber dennoch hatte sich die für Schnelsen zuständige Baubehörde seinerzeit dafür ausgesprochen die Straßen rund um das Neubaugebiet nach den Kindern dieser tragischen Geschichte zu benennen. Auch solche Geschichten gehören zu Hamburg und auf den Straßen mit den Kindernamen zu fahren hat einen schon leicht bedrückt gemacht. Zentraler Punkt in der Gegend ist die Stele des "Mahnmals für die Kinder vom Bullenhuser Damm" . 

Erinnerungen an diese Zeit ziehen sich überall durch die Stadt, man muss sie nur wahrnehmen: Straßennamen nach Opfern & Widerständlern, Gedenkstätten, die sog. "Stolpersteine".

Der Name eines der Kinder, Walter Jungleib, wurde auf dem Mahnmal übrigens falsch geschrieben, aber man hat sich dennoch entschieden, das Werk so zu belassen wie es von den Künstlern erschaffen wurde.

Indoor:

Die Offline-Karte in meiner Wohnung zieht um. Ich hab noch nicht den richtigen Platz gefunden und muss ggf. den Maßstab ändern, aber das hat Zeit.
Zum Besten geben kann ich hier sonst noch einen thematisch zusammenhängenden Link zu einem Bericht aus Lüneburg geben, bei der eine Läuferin die Challenge für das schöne Lüneburg geschafft hat. Der Beitrag zeigt ganz gut auch meinen Werdegang und Wissensgewinn: 
 - Klingt spannend
 - Fang mal an
 - Wie tracke ich das ? 
 - Schnelle Erfolge am Anfang sind schön, aber irgendwann muss mehr System rein.
 - es gibt keinen Weg, ohne Straßen doppelt zu machen
 - es gibt so viel spannendes und schönes zu sehen

Den Beitrag findet man hier: https://www.landeszeitung.de/sport/regional/simone-wulf-durchlauft-alle-strassen-luneburgs-b1561982-b509-470a-80aa-54698ccd682b.html
Ich habe ihn aber auch in die Linksammlung mit aufgenommen.

Zahlen:

Zusätzlich zu den blossen Metern und Straßen war mir bei meiner einen Tour diese Woche aufgefallen, dass ich wirklich langsam war. 2 Stunden für 21 km ist langsam. Lag es am Cachen nebenbei, manchmal wirklich langem Warten an Ampeln oder woran sonst? Da were ich mir den Track nochmal genauer anschauen, ob mir noch was auffällt ..

    Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 21.600

    Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 10.855

    Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 532.766 (532,766 km)

    Diese Wochen komplettierte Strassen/Stadtteile  (Doppelzählungen möglich): 35


 Ausblick auf KW 39/2023:

Keine konkreten Pläne, aber ich werde sicherlich versuchen ein bis zweimal diese Woche auf's Rad zu gehen. Die Aussichten sind nicht zu schlecht. 

Freitag, 22. September 2023

Rückblick KW 36 & 37/2023

Getreu dem Motto "Besser spät als nie" gibt es diesmal eine Zusammenfassung der letzten zwei Wochen. Akuter Zeitmangel hatte mich den Rückblick für KW36 zwar anfangen, aber dann doch nicht zu Ende schreiben lassen. 

Outdoor:

Einen Plan zu haben ist gut, sofern einem andere Prioritäten schon vorab die Optionen nehmen. Meinen Plan für KW36 habe ich durchziehen können und entsprechend "erfolgreich" war die Woche dann auch.

Montag: Nach Feierabend hatte ich Zeit für eine dedizierte Runde in Niendorf und Schnelsen. Niendorf ist größer als ich es vorher parat hatte und auch Schnelsen erstreckt sich weiter nach Norden als mir bewusst war. Und immer wieder springen einen die Kleinode auch an belebten Straßen an, die man beim Autofahren nicht bemerken würde. Und das Abendlicht macht es nochmal schöner.

Drei bis vier Runden werde ich da wohl noch brauchen, um beide Stadtteile komplett zu haben.

Dienstag: Hier gab es eine kleine Runde in Nienstedten rund um einen privaten Termin. Nienstedten ist den meisten sicherlich bekannt durch die Elbchaussee und die an ihr liegende, bei Brautpaaren sehr beliebte Kirche. Das ist wahrscheinlich der Blick, den die meisten kennen, aber wer ist wirklich schon durch die Seitenstrassen gefahren und hat sich die Zeit genommen, die dort liegenden grossen Grundstücke und schönen Häuser (soweit wie es die Eigentümer zulassen) anzuschauen. Und wer weiss schon, wieso die Grundstücke hier noch immer alle so groß sind und noch nicht zum Ziel von Spekulanten und Bauträgern geworden ist?

Der Grund hierfür ist der "inoffizielle" Stadtteil "Hochkamp" und die damit verbundene sog. "Hochkampklausel", die für alle Grundstücke in dieser Gegend im Grundbuch vermerkt ist und Mindestgrößen der Grundstücke, sowie Abstände der Bebauung zu anderen Grundstücken enthält. Hochkamp ist ein im späten 19. Jahrhundert gegründetes Villenviertel, welches sich über Teile von Nienstedten und Osdorf erstreckt.

Unterschwellig ist mir die Großzügigkeit auch beim Radfahren aufgefallen: Breite Straßen, wenig Verkehr und vor allem wenige auf der Straße parkende Fahrzeuge. Auf den Grundstücken ist bestimmt genug Platz dafür und das edle Straßenbild soll ja auch gepflegt bleiben. Das habe ich in anderen Teilen schon deutlich anders gesehen: Kleine Grundstücke mit wenig Garten, aber wahrscheinlich alle mit zwei Autos.
Der nächste Termin in der Gegend kommt bestimmt und dann geht es dort auch wieder weiter...

Mittwoch: In diesem Jahr waren in Hamburg wieder die Hamburg Cruise Days und im Rahmen derer auch der Hamburg BluePort, der alle zwei Jahre stattfindet. Ursprünglich entstanden ist es aus dem "Blue Goals"-Projekt anlässlich der Fußball-WM 2006. Hierbei fanden sich überall in Hamburg blau leuchtende Tore. Ich weiß noch, dass es seinerzeit viele Hamburg motiviert hatte auch ihre eigenen Wohnungen und Häuser durch blaue Illumination an dem Gesamtkunstwerk teilnehmen zu lassen.
Am Wochenende war hier also Hochbetrieb erwartet und so wollte ich die Chance des Wochentags nutzen und das eine oder andere Photo schiessen. Parkraum ist auch hier knapp und mit dem Rad kann man eh viel mehr erkunden, auch direkt an die guten Photospots und man kann auch spontan halten. 


Auch unter der Woche war hier viel los und auch noch um 22:00 Uhr. Ob das jetzt nur durch den BluePort kam oder jeden Tag so ist vermag ich nicht zu sagen. Auf jeden Fall waren einige Menschen mit ihren Kameras unterwegs, einige haben ihre Motorräder im blauen Licht in Szene gesetzt, andere fanden das Setup so klasse, dass sie die Szene gleich noch aufgenommen haben, andere haben die Standardspots besucht, vor der Elphi war Abreise nach einer Veranstaltung. Hamburg schläft selten ...


Die Hafencity benötigt definitiv mehr Planung, um nichts zu vergessen. Viele kleine Plätze, Gassen, Brücken, Kais, die auf Openstreetmap einen Namen haben und die ich noch mit dem Verzeichnis abgleichen muss, was davon jetzt definitiv, nach meiner Definition der Challenge, gefahren werden muss. Im Gegensatz zu den meisten anderen Stadtteilen ist die Hafencity im neuen Teil geplant und nicht gewachsen. Ich kenne die Gegend noch aus meiner Kindheit und wahrscheinlich fällt mir hieran am stärksten auf, wie sehr die Zeit seitdem vergangen ist...

Zusätzlich zu dem vorher gemachten Plan gab es am Sonntag noch eine Runde, diesmal im Süden Hamburgs. Es war trocken, nicht zu warm und die Anspannung wegen des bevorstehenden Basketball-WM-Finals musste in Bewegung umgesetzt werden und ich wollte ja auch meinen Teil zum "Stadtradeln" beitragen. Genau gesagt waren die nahe der Autobahn gelegenen Bereiche in Sinstorf und Langenbek (Anmerkung: Wieder etwas gelernt durch das Projekt. Vorher kannte ich Langenbek noch nicht mal als Stadtteil Hamburgs und die Gegend zählte für mich immer zu Harburg, Rönneburg oder Sinstorf) mein vorgenommenes Ziel.

Vorgenommen klingt schon fast nach Planung, aber die Runde war sehr spontan und ohne echten Plan, auch wenn mir die Gegend an sich nicht komplett unbekannt ist. Und trotzdem waren das wieder die vielen Kleinigkeiten, die man noch nicht kannte: Straßen, die zum einen zu Niedersachsen, zum anderen zu Hamburg gehören, bei denen man sich schon fragt, wer wohl mal die Grenze an der Stelle gezogen hat oder wieso die Straße sich nicht genau an der Grenze orientiert. Und dann gibt es auch wieder, wie in Neuland bei der A1, Straßen, die wohl beim Bau der A7 durchschnitten wurden. Auffällig war auch die Malsfeldstraße, die am Anfang und Ende zu Hamburg gehört und dann noch ein kleiner Zacken in der Stadtgrenze auch nochmal mittendrin. Ich frage mich dann immer wie lange es an solchen Stellen wohl dauert bis die Zuständigkeiten für Strom, Wasser, Gas und Straßenbau eindeutig geklärt sind ...

Wie ländlich Hamburg hier bereits ist konnte ich an einem Reh in einem der Gärten beobachten. Aber das kannte ich auch schon von vor einigen Jahren aus Heimfeld. Das Photo wirkt ländlicher als es ist. Um mich herum sind überall Häuser und Gärten.


Am darauffolgenden Dienstag hat mich vor allem die Motivation des Stadtradelns noch eine Runde in Eppendorf und Lokstedt drehen und das restliche Sonnenlicht ausnutzen lassen. Auch hier war ich im Nachhinein wieder erstaunt wo die Grenzen verlaufen und welche Bereiche man eigentlich dem anderen Stadtteil zugeordnet hätte.
Obwohl es nur eine Stunde war gab es doch den einen oder anderen Aha-Effekt:
- Abstellfläche für Räder ist in einigen Straßen genauso knapp wie für Autos. Teilweise in Dreierpacks angeschlossen standen sie nebeneinander vor den Wohnhäusern. Muss man mögen ...
- In der weiteren Umgebung der Uniklinik Eppendorf (UKE) gibt es viele Wohnstifte. Auch das ist mir bislang vom Auto aus nie aufgefallen. Ich werde mal beobachten, ob es diese Führung (https://geschichtswerkstatt-eppendorf.de/termin/wohnstifte-in-eppendorf-zur-geschichte-der-wohltaetigkeit/) nochmal irgendwann gibt oder ob man das unter https://geschichtswerkstatt-eppendorf.de/start/publikationen/ aufgeführte Buch "Stifter, Schwestern, Zufluchtsstätten" irgendwo ausleihbar ist.
- Die Zusatzschilder unter den Straßennamen mit weiteren Infos zu den namensgebenden Personen habe ich bisher im Fahrrausch weniger beachtet, aber der eine oder andere Blick lohnt sich doch mal und wird in Zukunft mehr werden, um sich dann im Nachgang noch ein paar Infos im Internet dazu anzugucken oder als Inspiration für Filme mit Lerneffekt. An diesem Abend war es das Schild von Christoph Probst als Mitglied der "Weissen Rose".

Indoor:

Beim Trackingvideo habe ich das Umland wie geplant in eine Unschärfe umgestellt, um die aussen liegenden und bereits komplettierten Stadtteile noch besser erkennen zu können. Das geht sicherlich noch etwas schöner, bedarf aber etwas mehr Ruhe.

Auf der Trackingmap habe ich angefangen die Straßenabschnitte separat zu markieren, die dauerhaft nicht fahrbar sind, weil es z.B. durch die Beschilderung verboten ist oder, wie im Hafen, sie zwar im Straßenverzeichnis eingetragen sind, aber auf dem Gelände von Kaibetrieben liegen. In das Video habe ich sie aber noch nicht einfliessen lassen, zumal sie auch noch nicht komplett sind. Der zusätzliche Vorteil: Ich kann dadurch die Strecken, die nicht fahrbar sind, gut messen und es in die Zahlen mit einfliessen lassen.

Mir fallen immer mal Unterschiede zwischen meinen Quellen (Wikipedia, Openstreetmap, GoogleMaps) auf. Aber nach kurzer Recherche ist das schnell geklärt und zumindest auf Wikipedia oder auf OpenStreetmap korrigiert.

Zahlen:

Man könnte der Woche den Titel "Kleinvieh macht auch Mist" geben, da neben der großen Runde am Montag die kleinen auch zu den letztendlich gar nicht so schlechten Zahlen beigetragen haben. An der einen oder anderen Stelle war auch etwas "Glück" dabei, weil kleinere Abschnitte zu zwei Stadtteilen zählten, dafür gibt es aber auch wieder viel Stückwerk und angefangene längere Straßen. Es geht alles seinen Gang.

    Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 81.430

    Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 49.805

    Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 521.911 (515,836 km)

    Diese Wochen komplettierte Strassen/Stadtteile  (Doppelzählungen möglich): 128


 Ausblick auf KW 38/2023:

Diese Woche sollte ruhiger sein und zumindest etwas Platz für die eine oder andere kleine Runde bieten. Mal sehen was das Wetter dazu sagt. Viel mehr plane ich derzeitig noch nicht, da doch noch viel in Bewegung ist.

Dienstag, 5. September 2023

Rückblick KW 35/2023

Nach der doch sehr vollen und am Anfang sehr aktiven vorherigen Woche war diese Woche eher wenig bis gar nichts zu machen und mir war auch etwas nach Ruhe, wenn sich die Chance ergeben hat. Da waren mal wieder wichtige Erledigungen, geplante Termine und welche, die man vorher nicht in seinem Kalender hatte, die aber sicherlich nicht  unwichtig waren und bei denen das Radfahren zurückstehen musste. Ja, die Challenge schluckt viel Zeit, aber wirklich wichtig sind andere Dinge.

Outdoor:

Freitag Abend fällt bei mir üblicherweise der Druck der Woche ab und es ist wenig mit mir anzufangen. So war auch in dieser Woche die Motivation eher gering. Ich habe mich dann aber aufgerafft und das Nützliche mit der Challenge verbunden und habe eine weitere Runde durch Hammerbrook, Hafencity und die Innenstadt gedreht, weil ich dort noch eine Besorgung zu machen hatte. Ist dann eh viel leichter mit dem Rad bis vor die Tür zu fahren statt sich bei der Parkplatzsuche zu ärgern.

Schon beim Fahren war die Arbeit komplett vergessen und das Wochenende konnte danach kommen. Wirklich viel "geschafft" habe ich nicht, aber mit der Besorgung gab es ja eh ein anderes Hauptziel, die Tour war Mittel zum Zweck, einige Straßen habe ich angefangen, aber es fehlt doch noch immer was, und der Genuss und das Sehen standen für mich weiter im Vordergrund.

Es gab wieder das eine oder andere bisher Ungesehene, was ich mir in Ruhe angeguckt habe, wie z.B. diese alte Tafel an der Trostbrücke. 



Aber auch bereits Bekanntes war wieder dabei, aber ich habe diesmal aufgrund meiner Auseinandersetzung mit Hamburg und diesem Projekt mit anderen Augen schauend dort gestanden. Wer weiß schon so genau, dass der Ursprung des Hamburger Hafens direkt an der Willy-Brandt-Straße der so unscheinbar wirkenden Zollernbrücke liegt? 


Auch am Domplatz habe ich mir den kurzen Blick auf die Grundmauern gegönnt. Der Besuch der Unterwelt und die Reste der Hammaburg anzuschauen steht auch noch auf meiner Bucketlist für Hamburg. Die nächste Chance gibt es vielleicht schon am 10.9.2023 im Rahmen des "Tags des offenen Denkmals".

Zurück nach Hammerbrook ging es über den schönen Radweg als Teil der Veloroute 9 hinter dem Hamburger Großmarkt entlang der Hochwasserschutzanlage am Oberhafen in Richtung Elbbrücken. Ja, die Romantik dort mag nicht jeder, aber für mich ist auch das Hamburg.


Eigentlich war es eine schöne Runde mit zwei kurzen situationsbedingten Klöneinlagen mit Fremden, Sonnenuntergang mit Postkartenskyline und Abschalten zum Wochenende. 

Wären da nicht die zwei kleinen Situationen mit anderen Verkehrsteilnehmern gewesen, bei der mich zuerst ein Abbieger komplett übersehen oder ignoriert hat. Danach meinte noch ein Taxifahrer mir auf dem Fahrradstreifen fast auf dem Gepäckträger sitzen zu müssen. Freundlich drauf aufmerksam gemacht verwies er drauf, dass er ja Fahrgäste aufnehmen wolle. Verkehrswende fängt im Kopf an und das braucht leider bei vielen noch. Radfahren in der Innenstadt zu Geschäftszeiten erfordert schon viel Aufmerksamkeit und Selbstschutz. Aber auch das "ist'n Klacks für so'n Hamburger Jung".


Indoor:

Ich muss meine Datenhaltung und Auswertung noch weiter verfeinern. Es zeigt sich immer öfter, dass es Strassen/Orte im Verzeichnis gibt, die man gar nicht oder nur teilweise fahren kann, entweder dauerhaft aufgrund der Bebauung und der StVO oder aufgrund aktueller Baustellen. Auch da muss ich mir noch Gedanken machen wie ich mit den temporär nicht zugänglichen Bereichen umgehen will: Hake ich den Stadtteil trotzdem ab, markiere ihn anders oder hole ich auch kleinere Bereiche dann noch nach? Der Gedanke muss noch etwas reifen ...

Nüchterne Zahlen

Diesmal wird nicht viel drumrum geschrieben, zumal es auch nicht wirklich viel Erkenntnisse aus einer spontanen und ungeplanten Runde geben kann:

    Gefahrene Meter (laut GPS-Tracks) : 12.600

    Komplettierte Meter (Doppelzählungen möglich) : 3.840

    Komplettierte Meter in 2023 (Ziel: 1000 km) : 472.106 (472,106 km)

    Diese Woche komplettierte Strassen/Stadtteile  (Doppelzählungen möglich): 42

 Ausblick auf KW 36/2023:

Die Pläne sind nach dem kleinen Durchhänger schon relativ ambitioniert, da das Wetter und der Kalender wohl mitspielen: Eine Runde in Niendorf/Schnelsen am Montag, Dienstag vielleicht einen privaten Termin in Nienstedten nutzen, um da noch zu fahren und Mittwoch mit dem Rad durch die Speicherstadt und am Hafen lang und vielleicht noch ein paar Caches und Photos vom BluePort schiessen. Speicherstadt im Dunkeln hat doch seinen eigenen Charme.

Ansonsten wird das Stadtradeln 2023 in Hamburg seine Schatten voraus und findet vom 08.-28.09. statt. Die App ist installiert und startklar und ich habe mich schon dem Team "Evangelische Stiftung Alsterdorf" angeschlossen. Ein bisschen Lokalpatriotismus für den Stadtteil halt. Und ab Freitag schauen wir dann mal was man als zusätzliche Motivation noch für die Stadt und das Team tun kann. Vielleicht sollte ich nächstes Jahr mal ein eigenes Team "Hamburg erFahren" aufmachen...

Ein Jahr Stillstand ?!

Ja, das könnte man denken, wenn man sich das Blog anschaut. Das letzte Posting ist immerhin schon ein Jahr alt. Schweigen kann entweder ein ...